Ausreden.
Welche findest du als nächstes?
Wir sind immens gut darin Ausreden zu erfinden.
Und manchmal ist das auch super wichtig.
Manchmal nicht.
Wichtig ist meines Erachtens, dass wir die Balance finden, die für uns richtig ist.
Oft “müssen wir erst noch…”
Oder “es geht halt nicht so einfach”.
Oder andere verlassen sich auf uns.
Wer kommt immer zu kurz?
Wir selbst.
Am Ende des Tages sind es gar nicht viele Dinge, die wir WIRKLICH wollen.
Wir lenken uns nur ab mit Dingen, die schnell verfügbar sind.
Die zahlen aber häufig überhaupt nicht auf das ein, was wir WIRKLICH wollen.
Vielen Menschen wissen gar nicht (mehr), was sie wirklich wollen.
Vielen wollen es gar nicht wissen, weil sie dann denken, dass sie eingeschränkt werden und nicht mehr im hier und jetzt leben - ohne zu merken, dass sie das meistens eh nicht tun.
Überleg dir mal, was du willst.
Mach ne Liste. Egal wie viel da drauf steht.
Lass es 100 Dinge sein. 200. 300. Egal.
Und dann schau dir die Liste an.
Lass sie wirken.
Lass sie arbeiten.
Schau sie dir immer wieder an.
Und überlege dir immer wieder, was du wirklich willst.
Stell dir eine Frage. Diese Frage aber immer wieder.
Warum?
Warum will ich das?
Warum tue ich das?
Warum glaube ich das?
Die Liste wird irgendwann deutlich kürzer sein.
Und ja, auch hier gibt es “Etappen”, die dich glücklich machen werden, ohne dass du das Ziel sofort erreichst oder ihm ständig hinterherjagst.
Probiere es.
Was willst du wirklich?


Wie gerne verlieren wir uns in Dingen von denen wir glauben sie seien wichtig und sie sind es nicht. Fokussieren uns auf etwas und hinterher ist es Bedeutungslos, als einfach auch nur einmal kurz im hier und jetzt anzukommen. Danke dir. 💚✨️🙏
Oh, darüber gibt es viel zu sagen, weil dieses Problem ja eigentlich gar 90%+ der Menschen zu treffen scheint – vielfältige Gründe, individuell wie auf gesellschaftlicher Ebene. Ich könnte nen ewiglangen Monolog dazu schreiben, doch ich lass es lieber. Ich fasss mich so kutz wie möglich...
Die häufigsten Ausreden kommen schließlich, weil wir gerade "keine Zeit" haben, uns jetzt nicht dafür bereit fühlen, weil wir den Kopf schon mit anderen Dingen voll oder was bereits anderes auf dem Schirm haben. Muss nicht jeder wissen, weil wir sicherlich nicht einfach so alles preisgeben wollen. Würde es schließlich zu Widerreden oder falschen Gedanken bei anderen führen? Und da kommen wir zum Gesellschaftlichen. Privatsphäre muss sein, doch auch hier beginnt wieder der Teil warum unsere Gesellschaft so zerrüttet und scheu geworden ist, dass Ehrlichkeit angreifbar macht. Wenn sich das alles dermaßen verdichtet, Stichwort Abwehrmodus, wenn sich die Gesellschaft insgeheim wie tausend Angriffe anfühlt. Somit kommt es auch dazu, dass wir nicht mehr ehrlich zu uns selbst sind, und auch dadurch, denke ich, dass wir dadurch verlernen, zu wissen, was wir wirklich wollen – verrennen uns in ständiger Abwehr.